Dienstag, 9. Februar 2010
Didacta-Verband fordert nationales Budget für frühkindliche Bildung
Mit der Forderung, dem Elementarbereich den richtigen Stellenwert nicht nur in öffentlichen Erklärungen, sondern auch in Bezug auf die Bereitstellung von Mitteln zuzuweisen, bezieht sich der didacta-Verband auf die im Länderreport der Bertelsmann deutlich gewordenen unzulänglichen personellen Bedingungen und betont die gemeinsame Verantwortung von Bund, Ländern und Kommunen, um die Bedingungen tatsächlich zu verbessern.
Mit dieser Erklärung verweist der didacta-Verband auch auf die zentrale Auftaktveranstaltung der diesjährigen Bildungsmesse, bei der am Dienstag, 16.3., ab 14.00 Uhr, Halle 9, Stand A 20/B21 die Veranstaltung zum "Bündnis frühkindliche Bildung" stattfindet.
Freitag, 8. Januar 2010
Familienbund gegen FPD-Vorschlag: Kindergeld ist Eigentum der Eltern
Der Familienbund wendet sich entschieden gegen den Vorschlag aus der FDP, künftige Kindergelderhöhungen in Form von Bildungsgutscheinen auszugeben. Kindgeld sei vor allem eine Rückerstattung zuviel einbehaltener Steuern der Eltern. Es sei keine Verfügungsmasse für dei Finanzierung von Bildungsausgaben.
Familienlastenausgleich und Bildungsförderung sind zwei Aufgabenstellungen. Ein solcher Vorschlag würde Familien weiter benachteiligen.
Im Ergebnis wird diese Initiative - zu Recht - als "unsinniger Vorschlag" abgelehnt!
Dienstag, 15. Dezember 2009
FDP blockiert gemeinsame Landtagsinitiative zur Umsetzung der UN-Konvention zur Inklusion
Die gemeinsame Initiative zwischen der Landtagsfraktionen, ein Konzept zur Umsetzung der UN-Konvention (Inklusion) in der Schule zustande zu bringen, scheint durch die Verweigerungshaltung aus der FPD bisher blockiert zu werden.
Freitag, 4. Dezember 2009
Beratungen zum Entwurf des Landeshaushalts 2010 - Mehr Geld für die Kinderbetreuung gefordert
Auf die Notwendigkeit zur Erhöhung der Aufwendungen für Kinder und Jugendliche wurde bei der Anhörung zum Entwurf des Landeshaushalts 2010 am 29.10.2009 aufmerksam gemacht.
Ob dies bei der Regierungskoalition ankommt und noch zu einem echten Umsteuern führt?
Donnerstag, 3. Dezember 2009
Köln: Elternbefragung zum Schulwechsel
Das Ergebnis der Kölner Erhebung macht u.a. deutlich.
Die Hauptschule wird nur (noch) von 1 % der Eltern gewählt. Der Wunsch nach Wechseln in eine Gesamtschule hat zugenommen - jedoch kan mit dem vorhandenen Bestand an Plätzen die Nachfrage nciht nicht gedeckt werden. Ein weiterer Ausbau ist erforderlich - jedoch "landespolitisch" derzeit nicht vorgesehen.
Vielfältige "schulpolitische" Konsequenzen ergeben sich "zwangsläufig", wenn der Elternwille berücksichtigt wird/würde!
Donnerstag, 3. Dezember 2009
Studie: Betreuungsgeld mindert Bildungschancen
In der dpa-Mitteilung vom 3.12.2009 wird unter Bezugnahme auf eine Studie der Bertelsmannstiftung aufmerksam gemacht: Internationale Erfahrungen belegen, dass die Zahlung eines Betreuungsgeldes oft dazu führe, dass Kinder aus diesen (z.B. finanziell schwachen) Familien zu Hause bleiben.
"Zugleich belegten Studien aus Norwegen, dass das Erziehungsgeld dort vor allem von Müttern mit niedrigem Bildungsniveau und geringem Einkommen und von Familien mit Migrationshintergrund in Anspruch genommen werde. In Norwegen wurde 1998 ein Betreuungsgeld eingeführt."
Mittwoch, 2. Dezember 2009
Studie belegt: Gute Bildung zahlt sich aus!
Es gibt keinen Erkenntnis-, sondern wohl "nur" einen Handlungs-Mangel:
"Die Folgekosten unzureichender Bildung durch entgangenes Wirtschaftswachstum summieren sich in den nächsten achtzig Jahren auf 2,8 Billionen Euro." - Im Umkehrschluss bedeutet das: "Eine Bildungsreform, die die große Zahl von Schulverlierern verringert, zahlt sich auf lange Sicht kräftig aus."
Dieses Ergebnis einer durch die Bertelsmannstiftung in Auftrag gegebenen Studie belegt einmal mehr, dass in Bildung - jetzt - investiert werden muss.
Mittwoch, 2. Dezember 2009
Offener Brief vom 2.12.2009: Betreuungsgeld ist ein sozial- und gleichstellungspolitischer Rückschritt
In dem bisher von bisher 16 Organisationen getragenen Offenen Brief werden vielfältige Gesichtspunkte zu der vorgesehenen Betreuungsgeldregelung benannt und diese als "grundsätzlich kontraproduktiv" abgelehnt.
Da mit dieser vorgesehenen Regelung vielfältige Problembereiche über kurzfristigen Aspekte hinaus, wie z.B. Deckelung der Nachfrage nach ausreichenden und qualitativ gut ausgestatteten Angeboten, auch von längerfristiger Bedeutung sind, wie z.B. Umstellung der Gesamtfinanzierung auch von Plätzen über Gutscheine, ist die derzeitige Diskussion von "größter" Bedeutung.
Freitag, 27. November 2009
TVöD-Eingruppierungsrechner (ohne Verbindlichkeit)
Mit dem TVöD-Eingruppierungsrechner können Eingruppierungen nach dem TVöD SuE abgeschätzt werden. Die Berechnung kann nur als eine grobe Orientierung angesehen werden, zumal die Vielzahl von Sondertatbeständen zusätzlich berücksichtigt werden muss.
Insofern ist eine gesonderte Beratung und Abstimmung fachlich qualifizierten Auskunftstellen erforderlich.
Sonntag, 15. November 2009
Kongress "Entwicklungsräume und Übergänge" - Tagungsmaterialien

Mit dem Kongress "Entwicklungsräume und Übergänge in Kindergarten und Schule" vom 13.-15.11.2009 in Frankfurt hatte der Bund der Freien Waldorfschulen und die Vereinigung der Waldorfkindergärten auf die Beobachtung reagiert, die Übergänge Elterhaus-Kindergarten-Schule-Beruf in besonderer Weise in den Blick zu nehmen.
Auf Wunsch der Teilnehmenden werden mit dieser Information die Folien des Vortrags von Prof. Dr. Rainer Strätz, Sozialpädagogische Institut der Fachhochschule Köln zu dem Vortrag
Bedeutung von Übergängen und Entwicklungskontinuität
zur Verfügung gestellt.
(Die Datei wird nach dem Anklicken der Überschrift geöffnet.)
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