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Dienstag, 5. Mai 2009
Aktion legt Wahlprüfstein-Würfel vor!

Es ist Wahl-Zeit!
Eine Aktion aus dem Forum Förderung von Kindern legt den Wahlprüfstein-Würfel als Anregung vor.
Fragen Sie die Kandidatinnen und Kandidaten zu den Europa-, Kommunal- und der Landtagswahl, was sie tun wollen für Kinder und Familien.
Die Weichen müssen jetzt so gestellt werden, dass nicht nur mit kurzfristigen „Abwrackprämien“ Entwicklungen angeschoben werden sollen. Gesellschaftliche Entwicklung verlangt Investitionen in Menschen. Es müssen jetzt Verbesserungen Lebensbedingungen für Kinder und ihre Familien erfolgen und nachhaltig ausgelegt sein.
Im Vorfeld der jetzt anstehenden Wahlen sollen mit den Fragestellungen auf dem Wahlwürfel entsprechende Sensibilitäten bei den Kandidatinnen und Kandidaten geweckt werden.
Über die 6 Themenbereiche hinaus gibt es weitere und differenziertere Problemstellungen, zu denen Lösungen überfällig sind.
Vielleicht ist aber ein „ausgewürfelter“ Themenbereich ein guter Einstieg in Diskussionsrunden mit den Kandidatinnen und Kandidaten.
Der Würfel steht beim Anklicken der Überschrift zur Verfügung.
Samstag, 27. September 2008
Aktion informiert Eltern über die vorgesehenen Einschränkungen im Landeshaushalt 2009
In einer Information für alle Eltern in NRW wird auf die im Entwurf des Landeshaushalts vorgesehenen Beschränkungen bei dem unzulänglichen quantitativen Ausbau hingewiesen.
Vor allem wird kritisiert, dass die vorgesehene zusätzlichen 11.000 Pätze für Kinder unter 3 Jahren nur mit einer Betreuungszeit von 25 Stunden angeboten werden sollen.
Das heißt: Nur wenn Eltern Glück haben, können sie einen „alten“ Platz, den ein 3 Jahre alt gewordenes Kind frei macht, für 35 oder 45 Stunden ergattern!
Da die Beratungen zum Landeshaushalt erst im Dezember 2008 enden sollten jetzt Kontakte zu den Mandatsträgern aufgenommen werden ....
Weitere Aktionen sind nach den Herbstferien vorgesehen.
Donnerstag, 25. September 2008
Aktion fordert breite Beteiligung bei der Weiterentwicklung der Bildungsvereinbarung
Gemeinsam fordern Beteiligte des Forums Förderung von Kindern, dass bei dem jetzt beginnenden Prozess zur Weiterentwicklung der Bildungsvereinbarung von vornherein eine breite Beteiligung aus der Praxis sichergestellt werden soll.
Der Minister und die Mitglieder des Landtags werden gebeten, dies sicherzustellen.
Es würde begrüßt, wenn die im Koalitionsvertrag vorgesehene Beteiligungsmöglichkeit jetzt endlich auch verwirklicht würde.
Mittwoch, 20. Juni 2007
OVG Münster sichert weitere Förderung eines Hortes über den 31.7.2007 hinaus!
Mit dem Beschluss des OVG vom 19.6.2007 wurde der Beschwerde gegen den Antrag auf eine einstweilige Anordnung stattgegeben: Die Stadt Köln ist demnach verpflichtet, weitere Abschlagzahlungen bis zum 31.12.2007 zu leisten.
Mit dieser Entscheidung wird u.a. der Anspruch eines freien Trägers auf Förderung bestätigt, der einen Hort vorhält, für den es aufgrund der Nachfrage einen Bedarf gibt. Es wird zudem darauf hingewiesen, dass nach den Festlegungen des Haushaltsgesetzgebers nicht die Kürzung der Hortförderung und die entsprechende Verlagerung zur OGS vorgesehen hat, sondern davon ausgegangen wird, dass die Umwidmung erst dann eintreten soll, wenn durch Einstellung des Betriebs bisher bezuschusster Kinderhorte frei werdende Haushaltsmittel für andere Zwecke eingesetzt werden können!
Dass Haushaltsmittel frei werden, ist damit die Folge und nicht der Grund einer Betriebseinstellung! Es wird darauf hingewiesen, dass durch den Erlass zur Einbringung der Horte vom 28.5.2004 keine Mittelsperrung zu Lasten der aktuell betriebenen Kinderhorte zu erkennen ist. Dies sei frühestens nach dem Erlass vom September 2006 für das Jahr 2008 zu erwarten.
Daraus ergibt sich, dass bestehende Horte einen Anspruch auf Förderung haben - bis zu einer evtl. Rechtsänderung im Jahr 2008!
Mittwoch, 24. Januar 2007
Aktion Koalitionsvertrag: Wahlversprechen und Koalitionsvertragzusagen einhalten!
Mit einem Offenen Brief haben landesweit tätige Organisationen, die im Forum Förderung von Kindern zusammenwirken, die Koalition aufgefordert, tatsächlich das zu tun, was sie u.a. versprochen hatte, nämlich die Förder- und Arbeitsbedingungen in Tageseinrichtungen zu verbessern.
In dem Schreiben wird an die Zusagen erinnert, auf die Verschlechterungen im Landeshaushalt 2006 sowie entsprechende Fortschreibungen im Landeshaushalt 2007 eingegangen.
Die Regierungskoalition wird aufgefordert, im Zusammenhang mit der anstehenden Novellierung des Gesetzes über Tageseinrichtungen für die jetzt die überfälligen Verbesserungen bei dem Umfang Angeboten für Kinder, Jugendlichen und Familien sowie in deren qualitativen Ausstattung vorzunehmen.
Die Presseerklärung zu der Aktion steht auch in der Materialiensammlung zur Verfügung.
Donnerstag, 26. Oktober 2006
Sonderprogramm "Frühe Förderung von Kindern" - Verwendung der Mittel nicht nachvollziehbar
Aus der Beantwortung einer Kleine Anfrage wird deutlich, dass am 18.10.2006 bisher erst rd. 13 der vorgesehenen 23 Mio. € zugewiesen waren. Gleichwohl haben Träger von Tageseinrichtungen den Hinweis erhalten, dass für den Ausbau von Angeboten für Kinder unter 3 Jahren keine Mittel mehr vorhanden sind.
Unverständlich erscheint es, dass die Mittel, die nach den Festlegungen im Haushalt für die Arbeit in Tageseinrichtungen zur Verfügung stehen sollen, außerschulische Angebote und sogar andere Träger unmittelbar fördern sollen.
Zudem hat der zuständige Minister erklärt, dass die Mittel in diesem und auch im kommenden Jahr für die Präventionsarbeit im Rahmen sozialer Frühwarnsysteme eingesetzt werden sollen.
Eines ist deutlich, es müssten noch Mittel vorhanden sein, die jetzt im sogenannten "Dezemberfieber" verausgabt werden, zumal sie bisher nur bis zum Ende des Jahres nur zur Verfügung stehen. Oder: Vielleicht ermöglicht es der Finanzminister noch, dass die nicht verausgabten Mittel am 31.12.2006 nicht verfallen und im Jahr 2007 als wirkliche Kürzung der vorgesehenen fortgesetzten Kürzung der Landesförderung (Sachkosten, Elternbeiträge) eingesetzt werden. Die Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage steht im Dokumentenarchiv zur Verfügung.
Montag, 23. Oktober 2006
Hortförderung ab 2008 - Erlass des Ministeriums mit Förderkriterien vom 29.9.2006 liegt vor
Mit dem Erlass vom 29.9.2006 hat das Generationenministerium die Kriterien bekannt gegeben, unter denen ab dem Jahr 2008 landesweit 5.800 Plätze, dass sind 20 % der bisher geförderten Angebote, noch mit Landesmitteln weiterhin finanziert werden sollen.
Diese Förderung geht davon aus, dass die Horte nicht mehr erforderlich sind, wenn die Qualitätsverbesserungen in der offenen Ganztagsschule erfolgt ist. Über das Jahr 2008 hinaus sollen Horte gefördert werden, bis der Entwicklungsprozess entsprechend abgeschlossen ist.
Horte sollen insbesondere Kindern mit besonderem Förderbedarf zur Verfügung stehen. In dem Erlass werden dazu Fallgruppen benannt, wobei jedoch ausdrücklich betont wird, dass im Rahmen der Jugendhilfeplanung entschieden wird, welche der bestehenden Hortgruppen mit Landesmitteln weiter gefördert werden.
Es ist gut, dass die "Qualität" des Hortes grundsätzlich erhalten bleibt und damit als "Orientierung" nicht verloren geht. Unter dem Gesichtspunkt, dass Kinder bedarfsgerechte Angebote benötigen, ist diese Einschränkung auf Kinder mit "besonderem Förderbedarf" eine unangemessene Einschränkung des Hortangebotes für Kinder in definierten Problemregionen.
Donnerstag, 31. August 2006
Zentrale Positionen des Forums Förderung von Kindern
Im Rahmen der Vorbereitung weiterer Aktivitäten wurden zentrale Positionen des Forums zusammengetragen.
Vor allem ist deutlich, bei die Weiterentwicklung von Förderungsbedingungen vom der Bedarfslage des Kindes und der Familie ausgehen muss. Nicht das, was als "finanziell Machbar" erscheint, darf als Ausgangspunkt für Neuregelungen gelten. Dies wäre "Bildungspolitik nach Kassenlage".
„Bei allen Maßnahmen, die Kinder betreffen, gleichviel ob sie von öffentlichen oder privaten Einrichtungen der sozialen Fürsorge, Gerichten, Verwaltungsbehörden oder Ge-setzgebungsorganen getroffen werden, ist das Wohl des Kindes ein Gesichtspunkt, der vorrangig zu berücksichtigen ist.“
Artikel 3 des Übereinkommens über die Rechte des Kindes – UN-Kinderkonvention vom 20. November 1989, am 5. April 1992 für Deutschland in Kraft getreten.
Montag, 13. Februar 2006
Volksinitiative NRW 2006

Die Vereinigung der Waldorfkindergärten trägt die Volksinitiative mit. In ihr haben sich 25 Organisationen zusammengeschlossen, um gegen die vorgesehenen Kürzungen der Landesförderung für Kinder, Jugendliche und Familien vorzugehen. Damit verbunden werden bessere Bedingungen für die Förderung von Kindern eingefordert.
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