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Die Ersetzung des Begriffes „Schulreife“ durch „Schulfähigkeit“ ist hier ein Schlüssel. Lässt der Begriff „Reife“ noch auf einen Entwicklungsvorgang schließen, der „seine Zeit“ benötigt, deutet der Begriff „Fähigkeit“ auf einen zu erringenden Zustand hin, der strukturiert und operationalisierbar angelegt werden kann. Die Vorschulzeit ist demnach die Zeit, in der diese zielorientierte Hinführung zur Schulfähigkeit erfolgen soll. Unmissverständlich ist dies zum Beispiel durch das sog. „Schulfähigkeitsprofil“ des zuständigen Ministeriums in Nordrhein – Westfalen angelegt.
Dieses Profil beschreibt letztlich einen Kanon von Zielen, die in der Kindergartenpädagogik zur Richtschnur werden und den Auftrag schulorientiert kennzeichnen. Übertragen auf den Bildungsgang und –fortschritt eines Menschen heißt dies, dass ein lineares Verständnis von Entwicklung und Werdegang besteht. Bildung ist eine in der Vergangenheit veranlagte und sich fortschreibende Angelegenheit kausal erfassbar ist.
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